Motéma Music- 2018

 Donny McCaslin What About the Body (single release)   VÖ: 15.Juni 2018

Albumveröffentlichung "Blow" : 5.Oktober 2018

 

Donny McCaslin is in his element when pushing musical boundaries and exploring the depths of his own creativity. Embracing a new "art-pop" direction, his new single "What About the Body" marks a seminal moment - a significant departure that draws inspiration from his experience on David Bowie's Blackstar, while definitively forging his own path.

Producer: Steve Wall (Tall Heights, Lucius)

 

 

 


JOEY ALEXANDER: "ECLIPSE"

JOEY ALEXANDER : "ECLIPSE"     VÖ: 04.05.2018 


featuring Ruben Rogers, Eric Harland und Special Guest Joshua Redman



 

Joey Alexander geht mit seinem vierten Album, Eclipse einen großen Schritt nach vorn. Zusammen mit fünf Coverversionen präsentiert er sechs Eigenkompositionen, die seine beeindruckende Entwicklung unter Beweis stellen. Dieses ebenso anspruchsvolle wie immens unterhaltsame Album wird von der unvergleichlichen Rhythmussektion von Bassist Reuben Rogers und Drummer Eric Harland getragen. Saxofonist Joshua Redman ist als Gast auf drei Stücken vertreten.
Am 21. August 2017, dem Tag der totalen Sonnenfinsternis in Woodstock, NY, entstand der Titel Eclipse und wurde zum Herzstück des Albums. Die spontane Verarbeitung der Erfahrung dieses außergewöhnlichen astronomischen Ereignisses unterstreicht Alexanders Spontanität, mit der er das Unbekannte sowohl musikalisch als auch persönlich feiert. 



 

„Die Dimension seines Talents ist frappierend. Er hat nicht nur das absolute Gehör, sondern auch ein phänomenal taktiles Gedächtnis. Selbst hochkomplizierte Bewegungsabläufe eines Pianisten kann er sofort abspeichern und umgehend reproduzieren.“  - SWR, Georg Waßmuth

“ ... Alexander erschafft Schatten wie ein Renoir. Er lässt niemanden daran zweifeln, dass er mehr als ein herangezüchtetes  "Wunderkind" ist, nämlich die prophetische Stimme einer neuen Jazz-Generation…”Jazz Weekly

"Ich kann mich an niemanden erinnern, der in seinem Alter so spielen kann wie er."Wynton Marsalis

Zu oft überschätzen junge Talente ihre eigenen Fähigkeiten, so dass sie ihr wahres Potenzial in ihrem jeweiligen Bereich aus dem Auge verlieren. Glücklicherweise gibt es andere Künstler, die darum kämpfen, die Musik mit Enthusiasmus, Leidenschaft und emotionaler Tiefe auf ein neues Niveau zu bringen. So einer ist der Pianist Joey Alexander, der schon als Vierzehnjähriger zwei GRAMMY-nominierte Studioalben, My Favorites Things (2015) und Countdown (2016), sowie Joey.Monk.Live! (2017), eine von der Kritik gefeierte Überraschungsveröffentlichung zu Ehren von Thelonious Monk aufgenommen hat. Mit seinem dritten Studio-Album Eclipse, seinem persönlichsten bisher, macht Joey einen weiteren großen Schritt nach vorn und untermauert seine Fähigkeiten als Komponist, Bandleader und Musiker, die ein enormes künstlerisches Potential für die kommenden Jahre und Jahrzehnte ankündigen.

Eclipse wurde in einem dreitägigen Zeitraum aufgenommen, der am Tag der Sonnenfinsternis 2017 begann. Auf dem Album erleben wir Alexander als Pianist zusammen mit Bassist Reuben Rogers und Schlagzeuger Eric Harland als Rhythmusgruppe. Joshua Redman ist auf drei Stücken zu hören. Das Programm reicht von Jazz-Klassikern von John Coltrane und Bill Evans zum Beatles-Hit "Blackbird" und einer ehrwürdigen Neuvertonung des Gospel-Hymnus "Draw Me Nearer" von 1875. Vor allem aber zeigt Eclipse Alexanders Entwicklung hin zum scharfsinnigen Komponisten, denn sechs der elf Stück schrieb der Ausnahme-Musiker selbst.

Alexander, der 2003 in Bali geboren wurde, zog mit seinen Eltern mit acht nach Jakarta, verbrachte dort zwei Jahre und ging 2014 nach New York, wo er zu einem der einflussreichsten, aufstrebenden Jazz-Musiker wurde. GRAMMY-Gewinner Jason Olaine, der als Director of Programming für Jazz At Lincoln Center fungiert und die vier Alben Alexanders produziert hat, erklärt, er stehe nach wie vor im Bann des fantastischen Talent des jungen Pianisten. "Es ist toll, was aus Alexander herauskommt. Er will Spaß haben, wenn er spielt. Es geht ihm nicht um die Auszeichnungen oder den Applaus.“, sagt er und fügt hinzu: „Eclipse zeigt, welche erstaunliche Reise Joey zurückgelegt hat."

"Joey hat ein ansteckendes Spielgefühl und eine tiefe Faszination für die kaleidoskopischen Möglichkeiten des Jazz", ergänzt Motéma-Gründerin Jana Herzen, die den Künstler als Zehnjährigen unter Vertrag genommen hat. "Was waren diese vier Jahre mit Joey für ein unglaubliches Abenteuer! Mit jedem Album wird seine Musikalität tiefer und breiter. Und im vergangenen Jahr war Joey.Monk.Live! eine große Inspiration. Mit seiner ausgeklügelten und lebendigen Herangehensweise an die Songs des sehr häufig interpretierten Jazz-Komponisten brachte Joey selbst die härtesten Kritiker dazu, sich zu ihm zu bekennen. Und mit Eclipse entwickelt er sich zu einem multidimensionalen Komponisten. Ich kann es kaum erwarten zu hören, was als nächstes bei ihm passiert."

Für Eclipse haben sich Joey, seine Familie und Produzent Jason Olaine dazu entschlossen, die Aufnahmesituation von der belebten Stadt New York in die friedlichen Dreamland Studios in den Bundesstaat New York zu verlegen. "Da herrschte naturgemäß eine ganz andere Stimmung" , sagt Alexander: "Alles war grün und es fühlte sich an wie zu Hause auf Bali. Das war eine entspannte Zeit für uns alle, und dieser Ort hat mich inspiriert."

Als Pianist klingt Alexander weder aufdringlich noch bombastisch. Er nähert sich dem Instrument mit Disziplin, wie auf dem Eröffnungsstück "Bali" zu hören ist, das in einigen Abschnitten subtil und sanft mit zarten Harmonien spielt, in anderen spielerisch und berauschend klingt, während Alexander die Rhythmen hin- und herschiebt. Sein tiefes Verständnis der Melodie ist bei der Originalkomposition "Peace" zu erleben. Sie lässt uns seine Geduld und seinen Instinkt erleben, mit dem er die melodischen Aussagen richtig trifft. "Ich habe gelernt, ein guter Zuhörer zu sein", sagt Alexander bescheiden.
 
Dann gesellt sich zu Alexander der Tenor-Titan Joshua Redman. "Faithful" handelt von den Opfern und Herausforderungen, denen er und seine Familie sich auf der Suche nach der Kunst gegenüberstanden. "Fourteen" handelt von seinem Geburtstag und gibt zugleich einen Hinweis auf die Bedeutung dieser Zahl in der biblischen Überlieferung. Und mit der zeitlosen Ballade "The Very Thought of You" von Ray Nobel aus dem Jahr 1934 liefern Alexander und Redman ein tolles Duett.

Wie bei seinen früheren Studioterminen kehrt Alexander auch hier wieder zu den harmonischen Kniffen des Meisters John Coltrane zurück. Diesmal liefert Alexander eine optimistische Interpretation von "Moment's Notice" aus dem Album "Blue Train" von 1957. "Ich spiele Coltrane gerne, weil er mir so spirituell ist", sagt Alexander. "Für mich ist das, was Jazz ausmacht. Es gibt ein erhebendes Gefühl in seinen Songs, und ich versuche, meine eigene Meinung dazu zu entwickeln."

Kurz nachdem die Band am 21. August 2017 eine Studio-Pause eingelegt hatte, um die Sonnenfinsternis zu erleben, schlug Produzent Olaine vor, dass das Trio frei spielen sollte und schauen, wohin es gehen würde. Das Ergebnis war das Herzstück des Albums, es heißt "Eclipse". Es ist eine 10-minütige Tour de Force, in der Alexander sein ganzes emotionales Spektrum zwischen Nachdenklichkeit und Dramatik verarbeitet.

"Das war völlig unvorbereitet", lacht Alexander. "Nachdem wir die Sonnenfinsternis gesehen hatten, kamen wir zurück ins Studio und begannen zu spielen, ohne uns abzusprechen. Ich bin Gott dankbar, dass ich das Selbstvertrauen und den Mut hatte, das zu tun. Es geht auch darum, wie sehr wir einander vertrauen. Ich wusste, dass die anderen für mich da sein würden - obwohl niemand wusste, wo hin die Reise geht. Wir wollten etwas Neues entdecken.“  Olaine bemerkt dazu: "Das war eine erstaunliche Erfahrung für einen so jungen Künstler, sich ins Unbekannte zu werfen."

Mit der Veröffentlichung von Eclipse hat Joey Alexander die bisher persönlichste und kraftvollste Interpretation seiner einzigartigen künstlerischen Vision erschaffen. Seine Arbeiten basieren weiterhin auf Inspirationen aus der Vergangenheit. Aber er drückt der Musik seinen progressiven Stempel auf, indem er sie sowohl auf der Bühne als auch im Studio ständig neu erforscht.


ECLIPSE

1. Bali 5:02 (Joey Alexander Sila)

2. Faithful feat. Joshua Redman 9:04 (Joey Alexander Sila)

3. Draw Me Nearer 4:38 (Francis J. Cosby)

4. Moment's Notice 6:31 (John Coltrane)

5. Blackbird 4:58 (John Winston Lennon, Paul James McCartney)

6. Eclipse 10:23 (Joey Alexander Sila)

7. Fourteen feat. Joshua Redman 8:04 (Joey Alexander Sila)

8. The Very Thought of You feat. Joshua Redman 5:32 (Ray Noble)

9. Space 7:59 (Joey Alexander Sila)

10. Time Remembered 5:59 (Bill Evans)

11. Peace 5:19 (Joey Alexander Sila)

 

 

 


PLAYING FOR CHANGE "LISTEN TO THE MUSIC"

PLAYING FOR CHANGE: "LISTEN TO THE MUSIC"     VÖ: 27.04.18

 

Listen to the Music ist der vierte Teil der mit zahlreichen Stars bestückte "Songs Around the World" Album- und Videoserie der weltbekannten Playing for Change-Organisation. Listen to the Music enthält Aufnahmen von Rock- und Worldbeat-Hits sowie eine atemberaubende Sammlung von Performance-Videos, in denen PFCs einzigartiger Aufnahmeprozess eindrucksvoll dokumentiert ist. Jeder Song wird vom visionären Produzenten und Philanthropen Mark Johnson an mehreren malerischen Orten auf der ganzen Welt von einer Reihe von Musikern in Ton und Bild aufgenommen und zu einem einzigen Clip montiert. An dem gesamten, aus 12 Songs bestehenden Projekt waren mehr als 200 Künstler beteiligt, die aus 25 verschiedenen Ländern stammen.

Amerikanische Legenden wie die Doobie Brothers, Buddy Guy, Warren Haynes, Dr. John, der Preservation Hall Jazz Band kollaborieren mit Straßenmusikern, Gospelchören und einer Reihe internationaler Musikgrößen (darunter der Tuareg-Gitarrist Bombino, dem Kora-Meister Mamadou Diabaté aus Mali, dem kubanische Tres-Virtousen Pancho Amat und Kongos legendäre TPOK Jazz Band) und natürlich der Playing For Change Band.

Um das multinationale Flair des Projekts zu unterstreichen, wurden alle Künstler vor szenischen Kulissen in ihren Heimatländern gefilmt, wo sie jeweils Teile der Songs aufnahmen. In drei Jahren entstand so geniale Performance-Videos, in denen PFCs einzigartiger globaler Multi-Tracking-Aufnahmeprozess mit bisher über 200 Künstlern verschiedener Nationalitäten in 25 Ländern dokumentiert ist. Die Videos werden ab Februar einmal im Monat veröffentlicht, um der überwältigenden Vielfalt musikalischer Traditionen, die auf diesen Tracks und Videos nahtlos ineinanderfließen, Leben einzuhauchen und ein inspirierendes Dokument friedlicher, globaler Kooperation zu erschaffen.


"In einer Welt mit so vielen Grenzen müssen wir Verbindungen schaffen. Musikalische Kooperationen sind ein vorzüglicher Weg, dies zu erreichen.", sagt Mark Johnson, Mitbegründer von Playing For Change. Johnson hat die ganze Welt bereist, um jedes einzelne Video als Teil der Serie aufzunehmen. "Egal, wie viele Dinge im Leben uns trennen - sie sind nicht so stark wie die Kraft der Musik, die uns zusammenbringt. Das ist Musik für die Welt und für die Menschen. Deshalb beinhaltet unser Projekt so viel Vielfalt. Es geht darum, einen Kontext zu schaffen, in dem all diese Menschen auf der ganzen Welt auf harmonische Weise zusammenkommen können."

Während 100% der Gewinne von PFC aus dem Album "Listen to the Music" an die Playing For Change Foundation fließen, eine gemeinnützige Bildungsorganisation, die 15 Schulen für benachteiligte Schüler in abgelegenen Regionen unterhält, untermauern die Botschaften der Videos und der Musik die Mission der Organisation. Indem sie den Weltfrieden mit Musik pushen, dienen die Lyrics zum klassischen Titeltrack der Doobie Brothers als perfekter Titelsong für Playing For Change. Die 84-jährigen Blueslegende Buddy Guy liefert in der ersten Single "Skin Deep" eine ganz neue Perspektive auf die aktuellen Rassenprobleme, da er mit Musikern aus den gesamten USA zusammenarbeitet, um von seinen Erfahrungen in der Jim-Crow-Zeit zu berichten. Und dennoch kann er voll von Liebe verkünden: "Darunter, unter unserer Haut, sind wir alle gleich." Das Video mit Tom Morello, dem Chicago Children's Choir und vielen anderen Künstlern ist der perfekte Weg, um die "Listen to the Music"-Serie zu beginnen und den Black History Month zu feiern.

Mehr über Playing For Change
Die gefeierte "Songs Around The World"-Videoserie des GRAMMY®-ausgezeichneten Produzenten/ Toningenieurs/ Filmemachers Mark Johnson (Jackson Brown, Paul Simon, Taj Mahal) und des Philanthropen/ Filmemachers Whitney Kroenke (A Cinematic Discovery of Street Music, Peace Through Music, ReGeneration, The Power of Few) dient als das Vorzeigeprojekt von PFC. Diese Videos und Songs dokumentieren Musiker aus diversen Ländern, Kulturen und Genres, die von weitentfernten Plätzen auf der ganzen Welt aus über ein mobiles Studio gemeinsam Musik machen. Diese einzigartige, globale audiovisuellen Kollaborationen zeigen, wie diverse Künstler Songsteile von atemberaubenden Örtlichkeiten in ihren jeweiligen Heimatländern liefern und in der Musik und im Video zu einem Ganzen verbunden werden. Das Ergebnis ist zu gleichen Teilen Live-Performance-Video, Reisebericht und mini-anthropologische bzw. ethno-musikologische Dokumentation.

Seit der Veröffentlichung ihres ersten Videos "Stand By Me" 2008, das bis heute mehr als 100 Millionen mal auf YouTube geklickt wurde, hat PFC mehr als 100 Videos aufgenommen und mehr als 500 Millionen Aufrufe auf dem viralen YouTube-Kanal von PFC gesammelt, der über eine Million Abonnenten verfügt. Die Künstlerfamilie von PFC ist mittlerweile auf mehr als 200 Musikern aus Dutzenden von Ländern angewachsen, darunter die Stars Sara Bareilles, Keith Richards und Maroon 5. Sie hat drei gefeierte Alben veröffentlicht, das vierte erscheint am 20. April.

Der Anfangserfolg der Videoserie führte auch zur Gründung der Playing For Change Band, bestehend aus 11 Künstlern aus 10 Ländern, die die lebensnotwenige Friedensbotschaft von PFC auf Bühnen auf der ganzen Welt verbreitet. Darüber hinaus sind Johnson und Kroenke ihrer philanthropischen Leidenschaft mit der Gründung der Playing For Change Foundation (playingforchange.org) nachgekommen, einer gemeinnützigen Bildungsorganisation, die musikorientierte Schulen und Programme für benachteiligte Kinder in Mali, Ghana, Brasilien und 12 anderen Ländern ins Leben gerufen hat.

 

TRACK LISTING

1) "Listen to the Music" Featuring The Doobie Brothers, Ellis Hall
2) "Everlasting Arms" Featuring Luke Winslow-King, Vasti Jackson, Dr. John
3) "All Along the Watchtower" Featuring John Cruz, Warren Haynes, Cyril & Ivan Neville
4) "Natural Mystic - Just a little Bit" Featuring Paula Fuga, Afro Fiesta, Jack Johnson
5) "Skin Deep" Featuring Buddy Guy
6) "Chan Chan" Featuring Teté Garcia Catulra, Pancho Amat, Mamadou Diabaté
7) "Africa Mokili Mobimba" Featuring The Preservation Hall Jazz Band, TP OK Jazz Band
8) "Ahoulaguine Akaline" Featuring Bombino, Lee Oskar
9) "Rasta Children" Paulo Da Luz, Blue King Brown
10) "Congo to Mississippi" Afro Fiesta, Grandpa Elliott, Vasti Jackson
11) "Bring it on Home to Me" Rodger Ridley, Alice Tan Ridley, Grandpa Elliott
12) "Ripple" Featuring Jimmy Buffett, David Crosby, David Hidalgo

 

 

 

 

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Cover Playing for Change/ Copyright Motéma Music
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DAVID MURRAY feat. SAUL WILLIAMS

 



David Murray "Blues for Memo"  feat. Saul Williams 
VÖ: 16.02.18
Motéma/ Pias/ Rough Trade
produziert von Brian M. Bacchus (Gregory Porter, John Scofield, Lizz Wright)  & David Murray

 

David Murray hat eine ziemliche Wegstrecke hinter sich: Kaum einer hat die Verbindungs- und Schleichwege zwischen Avantgarde und Tradition so energisch ausgemessen wie er und dabei ein Profil entwickelt, das ihn unter den Saxofonisten seiner Generation einzigartig macht. 1955 im kalifornischen Berkeley geboren, studierte er zunächst bei Stanley Crouch und Margaret Kohn in Los Angeles, ehe er ab 1975 in New York in verschiedenen Formationen von sich reden machte. Er spielte erst ganz frei im Geiste Albert Aylers mit Don Cherry, Cecil Taylor oder Anthony Braxton, aber bald auch – offen für andere Stile – mit James Blood Ulmer oder Jack de Johnette.
Murray ist Teil des World Saxophone Quartets und war ab den frühen achtziger Jahren Leader eigener Bands. Mit seinem Infinity Quartet nahm er vor zwei Jahren das überraschende und grandios gelungene Album „Be My Monster Love“ mit den Sängern Gregory Porter und Macy Gray auf. Der Saxophonist hat einen nach allen Seiten hin offenen “Jazz-Klassizismus” entwickelt, mit dem er nachhallendste Spuren durch die Jazzgeschichte und seinem afro-amerikanischen Erbe gezogen hat und zieht.

Für sein neustes Projekt "Blues for Memo" stösst der Rapper, Sänger, Schauspieler und Dichter Saul Williams zu Murrays Infinity Quartet. In der Poetry Slam-Szene gross geworden, hat Williams mit seinen Spoken-Word-Alben für Aufsehen gesorgt, kraftstrotzende Mixturen aus HipHop, Punk, Elektro und kickender Lyrik. Murray und Williams – eine explosive Zusammenarbeit zweier Überflieger, die mit ihrer Musik die dringlichen Probleme der Welt zur Sprache bringen möchten.

 


Tracklisting:
1. Kush
2. A Minor of Youth
3. Cycles and Seasons
4. Blues for Memo
5. Obe
6. Citizens
7. Positive Messages
8. Red Summer
9. Enlightenment
10. Deep in Me
11. Music of the Mind
12. Forever Brothers

 

Besetzung:
David Murray – saxophone
Orrin Evans – piano
Nasheet Waits – drums
Jaribu Shahid- bass
Saul Williams– poetry, spoken word
Craig Harris– trombone
Pervis Evans – vocals
Jason Moran– fender rhodes piano
Aytac Dogan- kanun
Mingus Murray – guitar



JOEY. MONK. LIVE!      VÖ: 01.12.2017

Recorded at Jazz At Lincoln Center, Celebrating Monk’s Legacy

 

14-year-old pianist and three-time GRAMMY® nominee Joey Alexander will release, Joey.Monk.Live! on Motéma Music, in honor of jazz icon Thelonious Monk’s 100th Birthday. 

Joey routinely cites Monk as his greatest influence. This trio project, recorded live at Jazz at Lincoln Center in June 2017, features fresh arrangements of seven iconic Monk compositions. There are five stellar trio tracks – “Evidence,” “Ugly Beauty,” “Rhythm-A- Ning,” “Epistrophy,” and “Straight No Chaser” – featuring bassist Scott Colley and drummer Willie Jones III, as well as a pair of imaginative and lyrical solo excursions on, “Round Midnight,” and “Pannonica.”

 

The weight of Monk’s influence is evident in elements of Joey’s unique piano style, his thoughtful approach to Monk classics on his first two albums, My Favorite Things (2015) and Countdown (2016), and in the growing body of compelling Joey Alexander originals, three of which were featured on his prior albums, with six more to be unveiled when his third studio album is released in 2018.

“Thelonious Monk taught me to groove, bounce, understand space, be patient, be simple, sometimes be mysterious but, most of all, to be joyful,” reflects Joey. “In my arrangements, I tried to stay true to the essence of his music – to treat it with the highest level of respect. Thelonious Monk’s music is the essence of beauty.”   Joey Alexander

 

About Joey Alexander
Since coming to the United States in 2014, the response to Joey has been astonishing. The Bali-born 14-year old has experienced one of the most rapidly ascendant careers in jazz history. Since releasing his chart-topping albums, My Favorite Things (2015) and Countdown (2016), Joey has earned a combined three GRAMMY® Award nominations, making him the youngest jazz artist ever nominated for a GRAMMY® Award. His musical adroitness earned him appearances on the GRAMMY® Awards, The Today Show, CNN, as well as CBS 60 Minutes profile by Anderson Cooper, fueling a rare level of public notoriety for Joey as a jazz musician, both within the jazz community and among the public at large.

 

“[Joey Alexander is] On his way to becoming one of the greatest jazz artists of our time.” — Lester Holt, The Today Show

 

JOEY. MONK. LIVE!

1. Round Midnight

2. Evidence

3. Ugly Beauty

4. Rhythm-a-Ning

5. Epistrophy

6. Straight No Chaser

7. Pannonica

 

Joey Alexander piano

Scott Colley bass

Willie Jones III drums

 

 


Arturo O’Farrill & Chucho Valdes ‘Familia’- VÖ: 27.10.2017

On this album, jazz greats Arturo O’Farrill and Chucho Valdés craft a brilliant tribute not only to their fathers but also to the next generation, who will carry forward their legacy. The album brings together two influential families in Afro-Cuban music in a celebration of their late patriarchs: pianist, composer, arranger and bandleader Bebo Valdés and composer, arranger and bandleader Chico O´Farrill. It’s a multi-generational tribute led by O’Farrill and Valdés — Bebo and Chico’s sons, and major figures in their own right — which also features the next generation, including pianist Leyanis Valdés, drummer Jessie Valdés, trumpeter Adam O’Farrill and drummer Zack O’Farrill.

 

 

TRACK LISTING

1. BeboChicoChuchoTuro
2. Three Revolutions
3. Ecuacion
4. Tema De Bebo
5. Pianitis
6. Fathers, Mothers, Sons, Daughters
7. Run and Jump
8. Recuerdo
9. Gonki Gonki
10. Pura Emocion
11. Para Chico
12. Con Poco Coco
13. Raja Ram (featuring Anoushka Shankar)

 

 

 

 

 


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RM treated 1819 photo credit Luis Olazab
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Mark Guiliana Jazz Quartet "Jersey"- VÖ: 14.10.2017

Mark Guiliana is one of the world’s leading drummers, admired for his rhythmic sophistication, creative impulse and individual sound. Guiliana’s newest album as a leader with the Mark Guiliana Jazz Quartet, Jersey is his personal statement −a tribute to his home− his center of gravity and geographical roots.

Jersey features Guiliana's compelling Jazz Quartet, with saxophonist Jason Rigby, pianist Fabian Almazan and bassist Chris Morrissey. It’s the much-anticipated second album from The Mark Guiliana Jazz Quartet, following up 2015’s Family First (and its companion release, Family First: The Alternate Takes).

Mark Guiliana has become recognized as one of the world’s leading drummers, admired and in demand across the spectrum from jazz to rock to electronic music for his rhythmic sophistication, creative impulse and individual sound. He has been in the vanguard of drummers creating a new vernacular on the instrument, blending virtuosity on acoustic drums with artfully deployed electronic beats and processing. Guiliana was chosen as Best Jazz Drummer in the Modern Drummer Readers Poll 2017, while DownBeat dubbed him a Rising Star in its Critics Poll. JazzTimes aptly proclaimed: “Guiliana, a technical master with a rare sense of musicality, has over the past decade become one of the most influential drummers of his generation.” Along with leading his own groups – the acoustic Mark Guiliana Jazz Quartet and electronica-minded Beat Music – the drummer has appeared on a string of acclaimed recordings with others. The verve and precision of Guiliana’s drumming was a primer mover of Blackstar, David Bowie’s multiple Grammy Award-winning final album. Guiliana teamed with keyboardist Brad Mehldau as the duo Mehliana for the Nonesuch release Taming the Dragon, and he has also collaborated with such artists as saxophonist Donny McCaslin, guitar hero John Scofield, Soundgarden/Pearl Jam drummer-songwriter Matt Cameron, neo-soul singer-songwriter Meshell Ndegeocello, guitarist-vocalist Lionel Loueke, jazz bassist Avishai Cohen, reggae/hip-hop artist Matisyahu and jazz singer Gretchen Parlato.

 

 

 



Motéma Music- summer 2017


Music giants Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski, and John Scofield, join forces in the electrifying new jazz-meets-rock supergroup, Hudson. Inspired by the beauty and spirit of their home region, New York’s Hudson River Valley, these famed improvisers bring fresh dimensions to Woodstock associated classics by Bob Dylan, Joni Mitchell, Jimi Hendrix and The Band and as well as compelling original compositions. The music also celebrates NEA Jazzmaster Jack DeJohnette’s 75th birthday.

 


For his 30th Anniversary as a recording artist, Charnett Moffett delivers a far-reaching set of his distinctly original jazz featuring an all-star cast of long-time collaborators from his distinguished career. All music and arrangements by Charnett Moffett except So What? by Miles Davis and Mood Indigo by Duke Ellington.

Featured artists (in varying trios and quartets) : Pharoah Sanders (tenor sax), Stanley Jordan (guitar and piano), Cyrus Chestnut (piano and keyboards), Jeff "Tain" Watts (drums), Victor Lewis (drums), Mike Clark (drums)


On Chroma, his third album as a leader and Motéma Music debut, Klampanis explores the colors of human character, inspired by world events and personal experience. Chroma, the Greek word for “color,” masterfully employs a full spectrum of sonic colors to paint an introspective and emotionally daring artistic statement. His first large ensemble project melds the animated expressions of the composer’s jazz quintet (piano, bass, drums, guitar and percussion) complemented by lush, classically-arranged strings to create a near symphonic work of modern jazz.


GRAMMY-nominated pianist and composer Gerald Clayton melds together diverse inspirations to create an interconnected musical narrative that resonates with modern styles as boldly as it evokes classic and timeless sounds.

To record Tributary Tales, Clayton assembled a group of artists both new and familiar, each of whom brings additional, unique influences and experiences to the music. Saxophonists Logan Richardson, Ben Wendel and Dayna Stephens, bassist Joe Sanders, drummer Justin Brown and percussionists Henry Cole and Gabriel Lugo join guest vocalist Sachal Vasandani and poets Carl Hancock Rux and Aja Monet to bring life to Clayton’s range of alluring compositions.


With a constantly evolving sound that incorporates electronic music, rock and hip-hop, the GRAMMY-nominated quintet bring raw energy, churning backbeats, and unrestrained exploration to their Motema debut, Anti-Hero.

Ben Wendel (sax), Shane Endsley (trumpet), Adam Benjamin (keyboard), Kaveh Rastegar (bass), Nate Wood (drums)