CHATEAU DU POP - AKTUELLE KÜNSTLER/INNEN   

 

 

JULIA KADEL TRIO-KASKADEN     VÖ: 06.09.2019


MPS/ EDEL      

 

Julia Kadel: Flügel
Karl-Erik Enkelmann: Kontrabass
Steffen Roth: Schlagzeug

 

Pressetext:
Mit ihrer individuellen Klangsprache haben sich Julia Kadel, Karl-Erik Enkelmann und Steffen Roth in den letzten Jahren über Deutschlands Grenzen hinaus als ausdrucksstarkes Jazzpianotrio etabliert. Presse und Publikum sind voll des Lobes. Ein Kritiker der FAZ konstatierte 2018: „...offenbart das Trio in Kadels hintergründig-offenen Kompositionen und weitläufigen, aber nie zerfasernden Improvisationen mehr Bezüge zu zeitgenössischer Musik als zum amerikanischen Jazz. Etwa in der Art, wie alle in der Band originäre Klangfarben kreieren, [...] gezielt Kontrapunkte und Dissonanzen setzen.“ Und im Deutschlandfunk hieß es 2017: "ein unvorhersehbares, eigenständiges Klanggewebe [...], das vor Spielfreude und rhythmischen Spannungen strotzt. Eine energiegeladene Klaviertriomusik, die auch ohne Anleihen bei profilierten Formationen [...] voll in der Gegenwart steht."

Konzerte führten die Band bereits zu internationalen Festivals (Lyon, St. Petersburg, Bergen, Jazzfest Berlin, Überjazz Hamburg), in renommierte Häuser (Elbphilharmonie, Philharmonie Essen, NDR & SWR Sendesaal, Goetheinstitut Paris, Deutsches Theater Göttingen u.v.a) und angesagte Clubs.

 

Julia Kadels variable Kompositionen, ihr phantasievolles Spiel und die markanten Improvisationen der Band wurden mit der Zeit immer couragierter. Auf Kaskaden haben sie nun eine neue Dimension von Detailschärfe und Intensität erreicht. Entschlossener denn je balanciert das Trio auf dem schmalen Grat zwischen „Harmonie und Atonalität“ (FAZ), „Intuition und Reflexion“ (Hamburger Abendblatt), „Poesie und Strenge“ (Jazzthing). Selbstverständlich enthält das aktuelle Werk ausschließlich Stücke aus Kadels Feder. „In der Ausformulierung sind wir wieder etwas extremer geworden“, umreisst die undogmatische Bandleaderin die Entwicklung, „wir haben uns weitere Freiheiten genommen und neue Harmonien für uns entdeckt.“ Die auf früheren Alben vorgenommene Trennung zwischen komponierten und improvisierten Titeln wurde aufgehoben. Übergänge von notierten zu freien Passagen innerhalb der Stücke sind jetzt fließend, Präzision und Imaginationskraft verzahnen sich. Unvorhersehbare Wendungen, der spielerische und klangliche Variationsreichtum aller Beteiligten und nuancierte, enorm lange Spannungsbögen motivieren zum wiederholten Hören. Es wird mit immer neuen Eindrücken belohnt.    
Die Live-Qualitäten des bereits 2011 gegründeten Trios, seine feinsinnige Interaktion und intuitive Verständigung legten für Kaskaden eine Produktion unter Livebedingungen nahe. Zumal im legendenumrankten MPS-Studio in Villingen (Schwarzwald). Dessen Geschichte reicht bis 1958 zurück, hier haben große Jazzpianisten wie Oscar Peterson, George Shearing, Monty Alexander und Bill Evans einst aufgenommen. Mit dem seinerzeit für Friedrich Gulda angeschafften Bösendorfer Grand Imperial-Flügel im Zentrum und klassischer Analog-Technik drumherum wurde Kaskaden eins zu eins auf Tonband gebannt. Neben einem besonderen Klang entstand so auch die spezielle Atmosphäre, die das Album prägt.  

„Es war unser Traum, analog aufzunehmen“, freut sich Julia Kadel. „Wir haben diesmal ganz anders gespielt als bei früheren Produktionen, mit einem 'jetzt-oder-nie'-Bewusstsein, das ziemlich nahe am Konzertgefühl war. Eine solche Energie bekommt man im Studio nur mit einem analogen Setup hin.“ Die Adrenalinschübe würden auch das Selbstbewusstsein stärken, sagt Kadel. „Analoges Aufnehmen motiviert noch mehr dazu, immer alles zu geben, als ob es die letzte Chance wäre.“ Entsprechend konzentriert ging das Trio ans Werk, binnen einem ganzen und zwei halber Tage war das komplette Album eingespielt.

Die in den vergangenen zwei Jahren entstandenen Kompositionen reflektieren musikalisch Themen und Situationen, die Julia Kadel während dieser Zeit beschäftigt haben. „Sprache ist Improvisation pur und umgekehrt“, sagt die Musikerin lächelnd. Kein Wunder, dass Kaskaden so ungeheuer direkt wirkt. Durch den Mut, noch klarere Aussagen zu treffen, wird die Musik konkreter und packender. Auch traurige Ereignisse fließen ein, rufen dunkle oder zumindest melancholisch gefärbte Passagen hervor. Andere Inspirationsquellen sind Kinofilme oder Bilder des Pariser Malers Frédéric Belaubre. „Sie lassen Zeit und Raum und Figurales hinter sich. Erstaunlich ähnliche Bilder habe ich auch beim Komponieren im Kopf. Etwa ein großes Abtauchen oder einen großen Sprung, aus dem ein langer Flug wird, der Raum für Transformationen eröffnet.

Kaskaden enthält unter anderem das kürzeste und längste Stück, das bislang vom Trio auf eine CD gebracht wurde. Der Aufmacher, Paradoxa, begibt sich umgehend auf unterschiedliche Ebenen. „Die darin verarbeitete kleine None ist nicht gerade ein typische Einladung zu Beginn eines Stückes“, lacht Kadel und fährt ernsthafter fort, „sie trifft aber genau den richtigen Nerv, es sollte eine bestimmte Reibung geben. Auch Schmerz kann zum Licht führen.“ Verwicklungen greift Irrungen und Wirrungen des Lebens auf, aber „mit einem gewissen Humor. Es muss nicht alles entheddert werden und man kann sich selbst mit einem schmunzelnden Auge beobachten.“ Über einen langen Zeitraum hinweg durchlief dieses Stück diverse Veränderungen, am Ende entfiel sogar das ehemals als Ausgangspunkt dienende Motiv. „Das Schreiben von Musik ist eben nie linear, sondern vielschichtig und mehrdimensional. Das spiegelt sich auch im Titel der Platte wider.“ Bei Innensichten spielt die Komponistin mit drei unterschiedlichen Harmonien gleichzeitig und scheinbar unendlichen Flüssen; Anfang und Endpunkte sind absichtlich nicht klar definiert. Zu Herunterfallen, dem wohl komplexesten Titel des Albums, holt Kadel etwas weiter aus. „Was mir wirklich am Herzen liegt: Wenn Leute uns zuhören, die nicht wissen, was sie erwartet, ohne Vorurteile oder eine Erwartung, was wir sein oder machen sollen.“ Für Julia Kadel kreieren solche Momente „besondere Räume der unvoreingenommenen Begegnung und des offenen einander Zuhörens, die sehr wertvoll sind in Zeiten von Diskrimierung in alle möglichen Richtungen überall auf der Welt. Solche Räume sollte es öfter geben. Sich trotz Ungewissheit in etwas hineinfallen zu lassen setzt Vertrauen und Mut voraus.“
Tranquille wurde von einem Erlebnis in Frankreich inspiriert. Kadel liebt das Land, die Sprache und die dortige kulinarische Kultur. „Eines Tages traf ich auf eine Gruppe junger Leute, die auf die übliche 'ça va?'-Frage 'tranquille' antworteten und auch genau diesen Eindruck vermittelten. Also bewusste Entspanntheit statt Hektik ausstrahlten.“ Noch ein paar Schritte mehr in diese Richtung geht Kadels Solo-Stück Nothing To Force. Hier gibt es nichts anzustreben oder gar zu erzwingen, stattdessen leuchtet eine innere Ruhe aus der Musik. Erst vor Ort in Villingen hat Kadel diese Komposition abgeschlossen, denn sie integriert eine Besonderheit des vergleichsweise seltenen Bösendorfer Imperials: er bietet neun weitere Tasten für extreme Bässe, die Kadel nun hier pointiert einsetzt.
Die herausragende Spannweite der Band resultiert aus den verschiedenen Hintergründen ihrer Mitglieder, die zudem unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Bassist Karl-Erik Enkelmann, trotz seines Grooves ein ruhiger Typ, beschäftigt sich intensiv mit afrikanischer Musik und produziert gelegentlich Popbands. Drummer Steffen Roth, wie Kadel ein eher extrovertierter Charakter, brachte schon früh die freie Spielhaltung in die Band. Auf Kaskaden fasziniert er immer wieder durch pointierte, extrem klangorientierte Einsätze, die sich weit von der gängigen Rolle als Takt- und Rhythmusgeber entfernen. Seine Gongs und Klangschalen hat Julia Kadel in Epilog ins Zentrum gerückt; Roths Klänge und die Töne des Klaviers verschwimmen, verwandeln sich in ein imaginäres neues Instrument. Kadel selbst, 1986 in Berlin-Kreuzberg geboren, lernte zunächst rund acht Jahre klassisches Klavier, ehe sie anfing mehr zu improvisieren und schließlich ganz zum Jazz wechselte. In jüngerer Zeit arbeitete sie abseits des Trios mit einzelnen Musiker*innen aus dem Umfeld der zeitgenössischen Musik. Erfahrungen aus diesen Kooperationen hallen in den aktuellen Stücken ebenso nach wie Echos des klassischen Impressionismus.

Mit Kaskaden präsentiert das Julia Kadel Trio ein starkes persönliches Statement. Charismatische Kompositionen, das substanzielle Zusammenspiel und viele eigenwillige Klangfarben machen die Musik unverwechselbar. Auch eine zuweilen energiegeladene Dynamik gehört dazu, die wohlweislich auf jedes muskulöse Auftrumpfen verzichtet. „Der Albumtitel vereint verschiedene Aspekte, die sich in unserer Musik finden“, sagt Kadel. „Es gibt die fließende Bewegung, eine Urkraft der Natur, von der wir uns in unserer Gesellschaft zwar in vielerlei Hinsicht entfernt haben, die aber immer noch aus uns herauskommen kann. Andererseits können Kaskaden auch Stufen sein, abgehackt und eckig, über die trotzdem unbeirrt das Wasser fließt.“ Wo auch immer die Musik des Julia Kadel Trios entlangfließt, sie findet auf Kaskaden stets zu ungewöhnlicher Tiefe und großer künstlerischer Aussagekraft. Damit bewegt sich die Band auch im internationalen Vergleich auf höchstem Niveau.

 


PP ARNOLD- „THE NEW ADVENTURES OF…P.P. ARNOLD” VÖ: 09.08.2019

“Seit ich ‚The First Cut’ und dann ‚Tin Soldier‘ gehört habe, bin ich Fan von PP. Ihre Stimme ist immer noch so großartig, als wäre sie 18/19! Steve Cradock ist es gelungen, den Klang früheren Immediate Records-Veröffentlichungen zu bewahren – trotzdem klingt das neue Album frisch und gehört für mich zu einem absoluten Highlight ihres Kataloges!“
 – Paul Weller

 

Pressetext:

Fünf Jahrzehnte nachdem sie mit weltberühmten Pop-Hits wie ‚The First Cut Is The Deepest‘ (unzählige Male gecovert, u.a. von Sheryl Crow, Cat Stevens und Rod Stewart)  und Angel Of The Morning‘ auf dem Label vom Rolling Stones Manager-Andrew Oldham,  "Immediate Records" zur 60er Jahre-Ikone wurde, veröffentlicht Soul-Sängerin P.P. Arnold endlich ein Album voller neuem Material auf dem u.a. Paul Weller, Steve Cradock (Ocean Colour Scene), The Specials und Arnold's Sohn Kodzo mitwirken, der selber Sänger ist.

Das Album, das ‚The New Adventures Of...P.P. Arnold’ heißt und am 09. August bei earMUSIC erscheint, feiert Arnold's Karriere, in der sie als Mitglied von "The Ikettes" bei Ike & Tina Turner Background sang, mit Mick Jagger, The Small Faces, Rod Stewart, Eric Clapton, Barry Gibb und Primal Scream aufnahm, und als Backgroundsängerin gut gebucht war, so zum Beispiel für Billy Ocean, Peter Gabriel, The KLF, Paul Weller und kürzlich erst bei Roger Waters.

‚The New Adventures Of P.P. Arnold’ wurde von Steve Cradock produziert- seines Zeichens  auch Gitarrist für die Paul Weller Band- in seinem Kundalini Studio im amerikanischen Devon aufgenommen und produziert. Es knüpft – nach einer sage und schreibe 51-jährigen Pause - an den zwei legendären Soloalben der Sängerin bei Immediate Records an: ‚The First Lady Of Immediate‘ (1967) und ‚Kafunta‘ (1968), sowie unveröffentlichtem Material der späten 60er und 70er, das unter den Namen ‚The Turning Tide‘ (2017) veröffentlicht wurde.

„Es gibt eine riesige Menge an Alben, auf denen ich gesungen habe, aber ich selbst habe nur zwei eigene veröffentlicht – die allerdings den Test der Zeit bestanden haben“, erklärt P.P. „Es ging um Qualität, nicht um Quantität! Ich musste viele tragische Schicksalsschläge überstehen. Man würde denken, dass Plattenfirmen einen vergessen, aber Steve und [seine Frau] Sally haben das möglich gemacht. Steves Produktion haut einen richtig um.“

Die Anfänge des Albums gehen 25 Jahre, bis ins Jahr 1994, zurück. ‚The New Adventures…Of P.P. Arnold‘ hat von klassischem Orchester-Soul (‚Baby Blue’, ‚Finally Found My Way Back Home’), bis hin zu Sunshine-Pop (‚The Magic Hour’), House-Musik (‚Hold On To Your Dreams’), einem Gospel-Klagelied, das Gänsehaut auslöst und vom tragischen Verlust ihrer ihrer Tochter handelt  (‘I’ll Always Remember You’), zwei Paul Weller-Originalen (‘When I Was Part Of Your Picture’, ‘Shoot The Dove’) und einer epischen 10-Minuten-langen Interpretation von Bob Dylans Gedicht ‘The Last Thoughts On Woody Guthrie’ viele Facetten zu bieten.  Damals landeten die ersten Ideen zunächst in der Schublade, weil P.P. Arnold mit Roger Waters auf Tournee ging. Als Cradock sie allerdings während eines Umzuges vor vier Jahren plötzlich wiederfand, wollten alle Beteiligten das Album unbedingt fertig stellen.

„Es ist großartig, dass ich mit dieser Platte zurückkehre“, sagt P.P. „Selbst jetzt versuche ich immer noch meinen Weg zu finden, weil die Industrie sich jedes Jahrzehnt verändert, und manchmal bleibt man dabei persönlich ein wenig auf der Strecke. Für mich geht es dabei um Glauben, Meditation, Liebe, Beten… zu versuchen bereit zu sein und den Kampf nicht aufzugeben. Das ist meine Botschaft.“

‚The New Adventures Of…P.P. Arnold‘ erscheint am 9. August als CD, 2LP, Download und Stream bei earMUSIC.


LLOYD COLE "GUESSWORK"   VÖ:26.JULI 2019

 LLOYD COLE "GUESSWORK"   VÖ:26.JULI 2019

earMusic | EDEL


1. The Over Under
2. Night Sweats
3. Violins
4. Remains
5. The Afterlife
6. Moments and Whatnot
7. When I Came Down From The Mountain
8. The Loudness Wars

Künstlerseite:
http://www.lloydcole.com/

Alle Songs wurden von Lloyd Cole selbst geschrieben, mit Ausnahme von „Remains” und „When I Came Down From The Mountain”, die gemeinsam mit Blair Cowan entstanden.
Auf „Guesswork” arbeitet Lloyd mit drei weiteren Musikern zusammen. Hervorzuheben sind zwei ehemalige Bandmitglieder – Gitarrist Neil Clark und Keyboarder Blair Cowan – die erstmals seit dem The Commotions-Abgesang “Mainstream” (1987) wieder gemeinsam mit Cole spielen. Wer nun einen Commotions-Sound auf dem Album erwartet, irrt:  „Guesswork” ist überwiegend ein „elektronisches” Album. Lloyd, Blair Cowan und Fred Maher, ein weiterer musikalischer Wegbegleiter Lloyds, der als Drummer bereits auf seinen frühen Soloalben sowie auf dem letzten Solo-Werk „Standard” (2013) mitwirke, gestalteten den Sound des neuen Albums aus klassischen und modernen Keyboard-Sounds, sowie Modular und Drum Synthesizern, wobei auch Gitarren, gespielt von sowohl Lloyd als auch Neil Clark, ihren Raum finden.
Lloyds Gespür für Melodien, seine intelligenten Texte und seine unvergleichbare Stimme reihen sich nahtlos in die Größe seiner vorangegangenen Werke ein.

“I might just stop breathing
I might just stop keeping time
With the violins
Or I might come out swinging
And what if I sang out of key
With the violins?”
Violins


Lloyd erklärt: “Als ich 27 war, amüsierte mich das Konzept des abgewrackten älteren Typen sehr. Jetzt glaube ich allerdings, dass das hohe Alter doch Spaß mit sich bringen kann. Ich meine, was haben wir denn noch zu verlieren?
Für das Portrait Coles auf dem Albumcover zeichnet der schottische Musiker und Absolvent der Glasgow Art School- Steven Lindsay verantwortlich:  manch älterem Semester vielleicht noch als ehemaliger Sänger der Band The Big Disch bekannt..
Im Oktober wird Lloyd Cole durch Großbritannien und Irland touren. Neil Clark wird ihn begleiten.
Tourdaten sind hier zu finden: http://www.lloydcole.com/live/

Lloyd Cole veröffentlichte bisher 14 Studioalben, darunter drei mit The Commotions [„Rattlesnakes” (84), „Easy Pieces“ (’85), „Mainstream“ (’87)], neun Soloalben [„Lloyd Cole“ (’90), „Don’t Get Weird On Me Babe“ (’91), „Bad Vibes“ (’93), „Love Story“ (’95), „Plastic Wood“ (’01), „Music In A Foreign Language“ (’03), „Anti Depressant“ (’06), „Broken Record“ (’10), „Standards“ (’13)], eines mit The Negatives [„The Negatives“ (2000)] und eines mit Hans Joachim Roedelius  [„Selected Studies Vol. 1“ (’13)].

Some albums coalesce around a title. Lloyd Cole’s new album is one such record. Guesswork mirrors the uncertainty of the world as you enter your third act. Guesswork is consistent with a record whose protagonists seem reluctant to venture confidently beyond the moment. In terms of minutes, it’s his longest, but in terms of songs, it’s shorter than any of his previous eleven solo albums (fourteen if you count those he made with The Commotions). Guesswork is also his shortest in terms of total words sung. This might come as a surprise to those who primarily remember Lloyd for the precocious literary pop dispatches of 1984’s Rattlesnakes, the debut album which earned him an unlikely place alongside Wham! and Duran Duran in the following year’s Smash Hits/Panini sticker book. However, for other onlookers who have followed his progress in the interim – taking in the muscular urban art-rock of his solo debut X (1990), the delicate digital folk of Music In A Foreign Language (2004) and a succession of electronic albums culminating in 2015’s 1D – that may be less so.

 

 


 

 


CELINE RUDOLPH- PEARLS    VÖ: 21.06.2019

 

CELINE RUDOLPH- PEARLS    VÖ: 21.06.2019

Obsessions / Membran

 

CÉLINE RUDOLPH voice, acoustic guitar, string arrang.

LIONEL LOUEKE guitars, voice

LEO GENOVESE piano, keys

JOHN ELLIS bass clarinet

BURNISS TRAVIS bass

JAMIRE WILLIAMS drums

Produced by CÉLINE RUDOLPH & JAMIRE WILLIAMS

 

 

Pearls

schon das Wort führt Regie für Gedankenfilme. Je nach Prägung oder Erfahrung wird dieser zum Drama, zur Komödie oder der Dokumentation einer leidenschaftlichen Affäre. Die eine denkt bei Perlen an Schmuckstücke, eine andere an Tauchgänge vielleicht, ein dritter, womöglich Biologe, an die Abfallprodukte entzündeter Muscheln. Dass Céline Rudolph, laut dem französischen Radiosender TSF selbst „ein Juwel des europäischen Jazzgesangs“, eher an die poetischen und philosophischen Aspekte der „Pearls“ denkt, wird gleich im Titelstück ihres neuen, achten Albums klar. Sanft und sinnlich singt sie von den Perlen, die ihren Geist bevölkern, nennt sie Souvenirs, die sie sorgsam bewahrt – in feinsinnig geschichteten Harmonien, starken Strophen oder aufregenden Improvisationen. Der instrumentale Sound dazu ist geprägt von, ja, perlenden Wurlitzer-Klängen und dem warmen Fender Rhodes, vom aufbrausenden, energetischen Schlagzeug und erdigen Basslinien, von der akustischen Gitarre, die Céline schon seit ihrer Kindheit begleitet.  Nach Brooklyn hat es die Perlenfischerin aus Berlin dafür gezogen, zum Drummer und Produzenten Jamire Williams, in dessen musikalischer Vita sich etwa Herbie Hancock, Solange Knowles, John Mayer oder Robert Glasper finden. Die daraus resultierenden „Pearls“ ergeben ein komplexes und wunderschönes Album, irgendwo zwischen diesen musikalischen Polen, dabei immer eigen und faszinierend.

„Wenn ich Musik mache, bin ich ganz da, hier und jetzt“, sagt Céline Rudolph. „Es steckt in jedem Ton mein ganzes Leben. Also feiere ich das Dasein, und gleichzeitig wird man hören, wie das Dasein schmerzt.“ Sie lebt im Moment und erlebt ihn gleichzeitig als Musik. Wie im November 2012, als sie den New Yorker Drummer Jamire Williams in einem Berliner Club mit Gretchen Parlato erlebt. „Während sie unbewegt im Auge des Orkans steht, geht von Jamire alle Energie aus“, erinnert sich Céline Rudolph. „Er ist die geballte Kraft, ein tosender Wirbelwind! Das hat mich total elektrisiert und meinen eigenen inneren Wirbelwind in Schwingung gebracht.“ Neugierig sucht die Sängerin nach mehr Musik von Jamire und hört bald wie besessen seine Band Erimaj. Als die wenig später auf Tour ist, spricht Céline den Drummer an, spielt ihm bald ihre neuen Songs vor. Die Begeisterung beruht auf Gegenseitigkeit – Jamire will unbedingt mit ihr arbeiten. „Im Januar treffen wir uns in London in der kleinsten Backstage der Welt, im Club „Pizza Express“, und hören Demos meiner Songs, Proben- und Live-Mitschnitte. Nach zwei Stunden intensiven Hörens auf 5 m² ist die Songauswahl getroffen. Und schon einen Monat später vereinbaren wir die Studiosession im Brooklyn Recording Studio, das vor Tasteninstrumenten wie Wurlitzer, Fender Rhodes, Ace-Tone Orgel, Moog nur so überquillt.“

Mit von der Partie sind der argentinische Pianist und Keyboarder Leo Genovese aus der Esperanza Spalding Band, dazu Bassist Burniss Traviss, bekannt von Zusammenarbeiten mit Rapper Common oder Pianist Jacky Terrasson, Ellis-Marsalis-Schüler John Ellis am Saxofon und Celines langjähriger Kollegen und Kompagnon Lionel Loueke, mit dem sie auch ihr letztes Album „Obsession“ eingespielt hat, an Gitarre und Vocals. Zu ihren eigenen Songs entstehen in Brooklyn gemeinsam mit dem Singer-Songwriter Josh Mease weitere Texte. „Ich erzähle Geschichten und Bilder, Josh taucht in meine Welt ein und wir schreiben gemeinsam die Lyrics zu „Aumbaeleo“ und „Be With You“. Wichtig ist mir, dass sich die Songs nicht durch neue Lyrics klanglich verändern. Meine bis dahin textlos gesungenen Melodien hatten ja durch meine lautmalerische Gestaltung schon einen bestimmten Klang. Der sollte beibehalten werden in den neuen Lyrics. Außerdem schreibe ich in Brooklyn neue Chords zu „Pearls“, die spannungsvoller, gleißender leuchten. Die neue Umgebung inspiriert mich. Genauso bei der Ballade „Caravane“, die von asymmetrisch angeordneten Akkord-Progressionen eingerahmt ist.“
Schon während der Proben nahe dem Times Square in Manhattan ist die Begeisterung der Musiker spürbar. Komplexe Sheets werden in lebendige Musik verwandelt. „Es war verrückt, aber auf die bestmögliche Art und Weise“, meint Jamire Williams. „Ich hatte noch nie so etwas wie Célines Musik gehört, sie schreibt auf so einzigartige Art und Weise und auch ihr Vocal-Sound sucht seinesgleichen. Ihr Vibe und ihr Flow in Verbindung mit dem, was unsere Band geschaffen hat, macht diese Produktion so besonders.“ Von November bis Februar ist alles in rasender Fahrt, schon sind die Musiker drei Tage und Nächte im schon erwähnten Brooklyn Recording Studio im Stadtteil Cobble Hill. Neben den Songs spielen sie auch Jams, einfach drauflos. Eines Nachts ist der Toningenieur Andy so geistesgegenwärtig auf Aufnahme zu drücken. „Leo und ich steigen auf den Groove von Burniss und Jamire ein, wir fliegen durch verschiedene Landschaften, während Andy live Effekte in meine Stimme dreht. So entsteht „Dim Lights“. Die Stimmung im Studio ist intensiv, wir inspirieren einander gegenseitig und spielen mit großem Respekt und Hingabe.“ So entstehen, wie im Flug, elf Songs und einige improvisierte Tracks für das nun vorliegende Album. Es sind Perlen, die den Film im Kopf weiterdrehen, mal poetisch, mal dramatisch, immer leidenschaftlich und außergewöhnlich.  Dazu so überraschend, wie man es von Céline Rudolph gewohnt ist. Wer sie kennt, weiß dieses Oxymoron zu schätzen. 

 

 


Dreyfus Jazz References II     VÖ:10.05.2019   BMG

erhältlich auf Vinyl + CD

Die „Jazz Reference“-Serie wurde ursprünglich zu Beginn des 21. Jahrhunderts von Francis Dreyfus ins Leben gerufen. In dieser Serie vereinte er die größten Namen des Jazz und sorgte mit einem behutsamen Remastering der Aufnahmen für eine phantastische Klangqualität.

Um einer neuen Generation dabei zu helfen, diese erstaunliche Kollektion wiederzuentdecken, veröffentlicht BMG ausgewählte Klassiker wieder in einem brandneuem, modernen Look, den der französische Grafiker und Illustrator Seb Jarnot geschaffen hat. Dazu enthält jedes Album informative Linernotes von Claude Carrière, Jazz-Pianist und einst rechte Hand von Labelgründer Francis Drefus. Neben den CD-Veröffentlichungen erscheinen alle Titel der „Jazz Reference“-Serie auch erstmals auf Vinyl.
Der erfolgreiche Relaunch der Serie startete im Oktober mit 12 Veröffentlichungen von Jazzgrößen, wie u.a. Miles Davis/John Coltrane, Billie Holiday, Errol Garner, Dizzy Gillespie und Charlie Parker.
Am 10. Mai 2019 wird die Serie mit 14 weiteren Jazz-Klassikern fortgesetzt, u.a.  mit Chet Baker, Duke Ellington, Django Reinhardt, Lester Young, Miles Davis, Louis Armstrong, Oscar Peterson und Count Basie.

ROSA MORENA RUSSA  "TRICK-TRAGUE"   VÖ: 26.04.2019

 

Rosa Morena Russa „Trick-Trague“  VÖ: 26.04.2019

Da Casa Records/ Galileo Music Communication

Die Komponistin und Sängerin Rosa Morena Russa macht eine zeitgeistige Musik. Sie wagt einen kühnen musikalischen Neu- und Alleingang mit dem einzigartigen Blend aus Osteuropa und Brasilien, erfindet dabei einen neuen Musikstil „Bossa Russa Nova“ und schafft es tatsächlich, die „romantischen, russisch gesungenen Melodien mit Samba und Bossa-Nova-Rhythmen genial zu verbinden“ –

Das Geheimnis dieses Erfolgs ist unter anderem die verblüffende Authentizität, mit der sich die Musikerin in mehreren Kulturen und Sprachen bewegt, das Ergebnis von jahrelangen Recherchen und Landesaufenthalten.

Die gebürtige Russin, aufgewachsen in der Ukraine und Deutschland, entstammt einer klassisch-musikalisch geprägten Familie, die auch in der jüdischen Musiktradition verwurzelt war. Schon als Kind stand sie auf der Bühne und durfte Europa bereisen. Als Erwachsene ging sie nach Brasilien und lebte für einige Zeit in Rio de Janeiro, atmete Samba und Choro, machte viel Musik mit namhaften Musikern und lernte soviel sie konnte über diese faszinierende Musikkultur.

Am 26.April veröffentlicht Rosa Morena Russa ihr neues Album "trick-trague" auf ihrem eigenen Label Da Casa Records.

 

Releasekonzert 24.April im Cascades Hamburg

weitere Konzerte:

01.06.  Hamburg Birdland

 

 

SALVADOR SOBRAL:  PARIS, LISBOA   VÖ: 29.03.2019


 

Musikalische Reise mit Entdeckungen, Begegnungen, Abschieden und Wiedersehen

Warner Music: CD, LP, Digital-   VÖ:29.03.2019


Als Salvador Sobral im Programm des Eurovision Song Contests 2018 zunächst den Song Mano A Mano und dann seinen Siegertitel Amar Pelos Dois aus 2017 im Duett mit der brasilianischen Legende Caetano Veloso aufführte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Musikwelt: Immerhin stand sein Auftritt beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew unter dem dunklen Schatten seiner Erkrankung, so dass er nach dem Sieg erst einmal seine Musikkarriere pausieren musste.
Schon Anfang 2018 kündigte Sobral jedoch an, ein neues Album in Angriff zu nehmen. Nun ist es soweit: Am 29. März erscheint das mit Spannung erwartete Album Paris, Lisboa, das Salvador Sobral so emotional wie nie zuvor zeigt.
Im Zeichen eines neuen Anfangs steht die Reise als Inspiration für das Album. Eine Reise, die nicht nur geografische Entfernungen überwindet, sondern auch die Distanz zwischen Menschen und zwischen dem Gestern und dem Heute. Zugleich ist der Titel Paris, Lisboa auch eine Hommage an den Wim Wenders-Film Paris, Texas, dessen intensive Atmosphäre einen starken Eindruck auf Sobral machte.

Paris, Lisboa enthält 12 Songs, die Salvador Sobral vorwiegend auf Portugiesisch, aber auch Spanisch, Englisch und Französisch eingesungen hat. Als Komponisten und Co-Komponisten zu seinen eigenen Songs standen ihm dabei seine Schwester Luísa Sobral, Jenna Thiam, Joel Silva, Júlio Resende, André Rosinha, Leo Aldrey zur Seite. Ergänzt wird das Repertoire durch zwei Cover-Versionen, deren Originale vom berühmten brasilianischen Songwriter Lupicínio Rodrigues beziehungsweise vom portugiesischen Duo Francisca Cortesão und Afonso Cabral stammen.

Schon 2009 eroberte Salvador Sobral als Teilnehmer der portugiesischen Version von Pop Idol die Herzen des Publikums. 2016 veröffentlichte er sein Album-Debüt Excuse Me, das sich umgehend auf Platz 1 der portugiesischen Charts spielte und insgesamt 10 Singles in den dortigen Charts platzierte. Mit Paris, Lisboa beginnt eine neue Reise, die auch für Salvador Sobral ein Neuanfang sein wird.

 

TRACKLIST
1. 180 181
2. Presságio
3. Cerca del mar
4. Ela disse-me assim
5. Playing with the wind
6. Prometo não prometer feat. Luisa Sobral
7. Benjamin
8. Grandes ilusiones
9. Mano a mano feat. Antonio Zambujo
10. La Souffleuse

11. Paris Tokyo II
12. Anda estragar-me os planos

facebook.com/salvadorsobralmusic

ALBUM-TOUR
23.04. Essen, Lichtburg
24.04. Frankfurt, Batschkapp


25.04. Hamburg, Elbphilharmonie, kleiner Saal-   ausverkauft
27.04. Berlin, Heimathafen Neukölln- ausverkauft
28.04. Nürnberg, Kleine Meistersingerhalle


30.04. Stuttgart, Liederhalle Mozartsaal

01.05. CH-Zürich, Kaufleuten

 



 


ANTHONY STRONG:  ME AND MY RADIO    VÖ: 19.04.2019

„COOL BRITANIA“- don’t even think about Brexit !


„Er singt hervorragend, phrasiert genau, trifft das richtige Timbre bei den langen Tönen, scattet wendig und wie die großen Jazzsänger mit viel Geschmeidigkeit.“  - AZ Mainz
„Dabei gewinnt er jedem noch so abgenudelten Klassiker eine eigene Note ab, ohne übertriebenes Revoluzzertum oder krude Verfälschung.“  - aboutjazz.de

 

Sein Singen ist wie ein Atmen, und er spielt Klavier, wie er singt; eine Art Fünfuhrtee mit einem Schuss Whisky. Dank Maßanzug und dandyhaften Charme erfüllt der Londoner Pianist und Sänger Anthony Strong mit Leichtigkeit die Rolle des klassischen britischen Gentlemans.

Nach zehn Jahren, vier Albumveröffentlichungen und mehr als 300 Konzerten, kennt man den smarten Briten und bescheinigt ihm umstandslos sein Talent als präzise phrasierenden Sänger, Musiker mit großem Gespür für Rhythmus und Dynamik und perfekten Entertainer.
1984 geboren, studierte Mr. Strong an der renommierten Guildhall School of Music and Drama in London. Er trat rasch in zahlreichen bekannten Londoner Clubs auf, war 2013 Gast in der Harald Schmidt Show, begleitete Adrien Brody beim Superbowl am Klavier und hinterließ als Support von B. B. King im Pariser Theater Le Grand Rex reihenweise staunende Gesichter.
Sein neues fünftes Album Me And My Radio ist Strong’s „Mixtape des 21. Jahrhunderts“ , wie er schmunzelnd zu Protokoll gibt: (s)eine persönliche Sammlung von timeless FAV classics, die für all jene zusammengestellt wurde, die seine genreübergreifende Liebe zu guter Musik teilen und neugierig auf Strong’s Interpretationen derselben sind. Ein Querschnitt der ganz persönlichen Anthony-Strong-Plattensammlung sozusagen.

Wie schrieb doch Josef Engels (RONDO, Die Welt) 2013 über Anthony Strong: „Man höre etwa nur, was Strong aus ‚Lucky Be a Lady‘ macht: Mit ein paar klugen Reharmonisierungen und jugendlichem Charme wird aus dem alten Frank-Sinatra-Vehikel eine Erwachsenen-Pop-Nummer für die Gegenwart. Cool Britannia.“ 
Und „Cool Britania“ ist ja im Brexit-Jahr 2019, bald sechs Jahre nach dieser schönen Kritik, nicht die erste Assoziation, die man zum Königreich ausrufen mag…
 
Aber zurück zu „Me And My Radio“: Da hören wir Jazz und Blues, ebenso wie Motown und Soul: Liebes-Lieblingslieder, die durch Ikonen wie Armstrong, Charlie Chaplin oder Ella Fitzgerald berühmt geworden sind.  Stevie Wonder und Johnny Cash wollte Strong auch dabei haben. Und unter all diesen Juwelen finden sich verstreut Originale, die leicht aus einer vergangenen Zeit stammen könnten. Das Repertoire auf „Me And My Radio“ ist unverhohlen „oldschool“-  aber die Arrangements und Musiker sind im Hier und Jetzt. Ein Higlight des Albums ist sicher Strong’s feinfühlige und dynamische Interpretation des Jazzastandards „I Can’t Give You Antything But Love“ von Jimmy McHugh und Dorothy Fields, der des Briten ganzes Können eindrucksvoll demonstriert.

 Tracklisting:
1. YOU TO ME ARE EVERYTHING (Gold/Denne)
2. AIN’T MISBEHAVIN’ (Razaf/Wller)
3. MY CHERIE AMOUR (Cosby/Moy/Wonder)
4. I CAN’T GIVE YOU ANYTHING BUT LOVE (Fields/McHugh)
5. SMILE (Chaplin, Parson, Phillips)
6. ANYTHING GOES (Porter)
7. LIKE YOU DO (Antonio / Strong)
8. ON A MARCHÉ SUR LA LUNE (Strong/Mathers)
9. GAMBLIN’ MAN BLUES (Strong/Mathers)
10. SIXTEEN TONS (Travis)
11. AS LONG AS SHE NEEDS ME (Bart)
12. OCEAN (Strong/Antonio)

 



JOE JACKSON "FOOL"     VÖ: 18.JANUAR 2019

JOE JACKSON "FOOL"       VÖ: 18. JANUAR 2019

earmusic/ Edel

Formate: CD Digipak, 1LP+Download und digital       

 

"Fool" ist das zwanzigste Studioalbum seiner Karriere und gleichzeitig für Jackson die Erfüllung eines jahrelangen Traums, der vielleicht seltsam anmutet: nach Beendigung einer erfolgreichen Tour zusammen mit seiner Band quasi noch mit Standgas direkt ins Studio zu gehen. Und genauso kam es: am 29. Juli beendete Joe Jackson die Sommer 2018 Tour im US-Bundestaat  Idaho, um dann am Tag darauf ins Studio für die Aufnahmen zu "Fool" zu gehen.


Joe Jackson: „Als es danach aussah, dass wir im späten Juli aufnehmen und um meinen Geburtstag im August herum mixen würden, wurde mir bewusst, dass das bisher nur bei meinem allerersten Album so lief. Ich brauchte eine Weile um zu verarbeiten, dass das bereits 40 Jahre her ist…
Auf dem Weg zu "Fool" sind viele fertige und halbfertige Songs auf der Strecke geblieben. Acht Titel haben diese radikale "Auslese"  überlebt – ich denke, das ist genug. Gerade weil die Renaissance der Schallplatten seit einigen Jahren wieder so präsent ist. Ich weiß nicht warum, aber für mich ist "Fool" ein Album, das zwei sich ergänzende Seiten von je ca. 20 Minuten hat…
Ich hatte kein klares Konzept im Kopf, als ich die Songs für das Album schrieb, aber manchmal bildet sich eines im Laufe der Arbeit. In diesem Falle waren es die beiden weiten Themen von Komik und Tragödie, und die Weise mit der sie in unser Leben verstrickt sind. Diese Songs handeln von Angst und Wut,  Entfremdung und Verlust, aber auch von den Dingen, die dem Leben einen Sinn geben: Freundschaft, Lachen und Musik bzw. Kunst im Allgemeinen. Ich hätte das 1979 noch nicht schreiben können. Da hatte ich noch nicht genug gelebt.“

Das Album wurde von Jackson zusammen mit dem Produzenten Pat Dillett (David Byrne, Sufjan Stevens, Glen Hansard, etc.) produziert. Mit seiner aktuellen Band spielt Jackson schon seit „Fast Forward“:

Teddy Kumpel an der Gitarre, Dough Yowell am Schlagzeug, und Graham Maby am Bass (Maby war bei der allerersten Aufnahmesession vor 40 Jahren dabei gewesen und hat seitdem immer wieder mit Jackson gearbeitet).


Vom Februar 2019 an gehen Jackson und seine Band erneut auf Welt-Tournee und werden zahlreiche Konzerte in den USA und Europa geben.

 

 Joe Jackson: „Die Tour wird sehr umfangreich. Wir wollen feiern, dass das in dieser Form nach 40 Jahren passiert – würden wir es anders machen, wäre es, als wenn man grantig an seinem Geburtstag im Zimmer hängt. Ich musste mir überlegen, wie man ein Konzert aus 40 Jahren Material organisiert. Ich habe mich entschieden mich auf 5 Alben zu konzentrieren, die jeweils ein Jahrzehnt definieren: „Look Sharp (1979)“, „Night And Day (1982)“, „Laughter And Lust (1991)“, „Rain (2008)“ und „Fool (2019)“. Natürlich werden auch ein paar Songs anderer Alben dabei sein und auch einige neue Cover. Ich kann es kaum erwarten. Let’s party!“ 

JOE JACKSON: FOUR DECADE TOUR – 2019

25.03.2019 CH-Zürich- Kaufleuten
28.03.2019 Berlin- Admiralspalast
29.03.2019 Hamburg- Fabrik-  ausverkauft
31.03.2019 Stuttgart- Liederhalle
01.04.2019 München - Muffathalle
03.04.2019 Köln- Gloria - 
ausverkauft

 

 

Tracklisting:
1. Big Black Cloud
2. Fabulously Absolute
3. Dave
4. Strange Land
5. Friend Better
6. Fool
7. 32 Kisses
8. Alchemy

Der Vorverkauf startet am 12. Oktober.

 

 

Download
Coverdownload JOE JACKSON- FOOL
Joe Jackson_Fool_cover_300.jpg
JPG Bild 2.2 MB

MACY GRAY "RUBY" VÖ: 21.September 2018

Macy Gray "Ruby"  VÖ: 21.09.2018

Artistry Music- Mack Avenue | Vertrieb: In-Akustik

CD | Vinyl | digital

Rubine gehören zu den seltensten Naturschätzen der Welt. Die begehrteste Korundfamilie, die karminrote Farbe des Edelsteins, fällt sofort auf - als ob sie Leidenschaft aus der Erde selbst extrahiert und in mineralischer Form kristallisiert. Ähnlich nimmt Macy Gray einen seltenen Platz im Kanon der modernen Musik ein.

Ihre unverwechselbare Stimme und ihr Gespür für den Soul machten sie zu einer Ikone des 21. Jahrhunderts. Weltweit wurden mehr als 25 Millionen Alben verkauft und mit einem Grammy-Award und zwei BRIT-Awards ausgezeichnet.

Für ihr zehntes Album hat Macy Gray bewusst den Titel Ruby (Rubin) ausgewählt: Er ist königlich, rot (welche ihre Lieblingsfarbe ist), mächtig und hat Geschichte. Er ist klassisch so wie dieses Album.

Sie vereint den R&B und den rauchigen Jazz, der ihr am nächsten liegt, und machte einen Sprung nach vorne, indem sie auf prägende Inspirationen zurückblickte. Diese reicherte sie aus Elementen von bezaubernden und schillernden Klanglandschaften an. Ruby zeigt das breite Spektrum der Sängerin und präsentiert Macy Gray leidenschaftlich, poetisch und kraftvoll.

 

Tracklisting:

1. Buddha featuring Gary Clark, Jr. 4:11
2. Cold World 3:06
3. Over You 3:46
4. White Man 3:13
5. Tell Me 3:30
6. Sugar Daddy 3:38
7. When It Ends 4:32
8. Just Like Jenny 2:58
9. Jealousy 3:49
10. Shinanigins 2:42
11. But He Loves Me 3:41
12. Witness 4:16

 

 


ROLF KÜHN " YELLOW + BLUE"  VÖ: 1. JUNI 2018

 

Seitenwechsel:
Rolf Kühns Album „Yellow + Blue“
mit Frank Chastenier (Piano), Lisa Wulff (Double Bass) und Tupac Mantilla (Percussion, Body Percussion, Drums)

Ruhe und Aufbruch. Erfahrung und Neugierde. Body and Soul.
Rolf Kühn findet solche Gegenpole extrem anziehend. Und so improvisiert und bewegt sich der 88-Jährige mit seinem Album „Yellow + Blue“ einmal mehr durch musikalisches Neuland. „Europas größter Klarinettenspieler und Freigeist“ (Jazzthetik) spielt auf seinem neuen MPS-Album Balladen und legendäre Love Songs, in die er innig eintaucht, denen er aber auch neue, ungehörte Töne entlockt. Denn eine sentimentale Rückschau ist nicht sein Ding. In seinem neuen Quartett mit Pianist Frank Chastenier, Bassistin Lisa Wulff und Tupac Mantilla (Percussion) kontrastiert Rolf Kühn seine empfindsame Seite vielmehr mit ungebremster Experimentierlust.

„Für das Album habe ich einige meiner absoluten Lieblingsballaden ausgewählt, losgelöst von irgendwelchen Trends sind sie für mich einfach berührend und zeitlos schön“, sagt Kühn, „und besonders reizvoll fand ich, diese Auswahl mit meinen aktuellen Kompositionen zu kombinieren.“
„Both Sides Now“, ein Klassiker aus dem Songbook von Joni Mitchell, eröffnet das Album. Kühn mag den poetischen Text: „Im Leben gibt es irgendwie doch immer beide Seiten, aber am schönsten ist es, wenn sie einander sogar bereichern und fließend ineinander übergehen können, um etwas ganz Neues entstehen zu lassen.“


Der Titelsong „Yellow + Blue“, eines von fünf neuen Stücken, bringt beide Perspektiven auf den Punkt: Das Weiche, Zarte, die warme bluesige Klangfarbe Blau steht neben dem Grellem, dem impulsiv Leuchtenden. Und aus diesem Kontrast wird wiederum eine neue musikalische Farbe.

Die grenzenlose musikalische Neugier des 1929 in Köln geborenen Sohns eines Zirkusakrobaten wird von seinen an Jahren deutlich jüngeren Mitmusikern mit spürbarer Gegenliebe aufgenommen. Wie schon bei seinen letzten Einspielungen für das Label MPS/Edel („Stereo“, 2015 und „Spotlights“, 2016), mit ihren fliegend wechselnden Konstellationen aus Duo, Trio oder Quartett entfaltet der zweifache ECHO-Preisträger auch diesmal wieder „große Musik in kleinen Besetzungen“ (WAZ) – und kreiert dabei überraschende Klangfarben und Instrumentierungen. „Schon der erste Probentag war einfach purer Spaß für uns alle. Ich spüre sofort, ob im Studio die Chemie stimmt. Hier war es vom ersten Moment an ein Ideen-Austausch auf Augenhöhe, geprägt zugleich von einer ungewöhnlichen Vertrautheit“, schwärmt Kühn.

Der Klarinettist kann bei jedem der Titel, den er interpretiert, die Zeit der Entstehung noch mit eigenen Erinnerungen anfüllen. Gelebte Jazz-Geschichte.  Dabei reicht das Repertoire von den „Angel Eyes“, populär geworden durch Frank Sinatra, über die Michel-Legrand-Komposition „What Are You Doing The Rest Of Your Life?“ bis zum Song „I’m Through With Love“, den vor allem Marilyn Monroe im Billy-Wilder-Film „Manche mögen’s heiß“ unsterblich gemacht hat.

Erstmals in seiner langen Karriere hat Kühn endlich auch eine Version von „Body And Soul“ auf CD eingespielt, die Jazz-Ballade par excellence. Auch hier gilt für den Jazzklarinettisten, der sich auf seinem Instrument immer noch als Lernender sieht: Jedes Stück hat seine Unschuld, etwas Pures, dem er auf den Grund gehen möchte. „Der Text ist dabei für mich ganz wichtig. Ich habe ihn beim Spielen immer im Kopf. Und wie schaffe ich es dann, dass die Klarinette in ihrer ganzen Fülle wie eine menschliche Stimme klingt?“

Rolf Kühn, „Deutschlands coolster Jazzer“ (Die Welt),  der im Orchester von Benny Goodman noch die Swing-Ära miterlebte und sich dann in allen Spielarten des Modern Jazz weiterentwickelte, agiert heute freier und mutiger denn je. Und das neue Album „Yellow + Blue“ zeugt zugleich von einer nun schon mehr als 70 Jahre andauernden Affäre – der unstillbaren, aufregenden Liebe zu seiner ältesten Lebens-Freundin, der Klarinette.


 


THOMAS QUASTHOFF "NICE'N'EASY"  VÖ: 18.MAI 2018

 

Thomas Quasthoff is back! 

Der weltweit gefeierte Bass-Bariton erfüllt sich einen lang gehegten Traum und veröffentlicht ein Bigband-Jazzalbum voller Leichtigkeit bei  Okeh/ Sony Music
mit der NDR Bigband (Jörg Achim Keller), Frank Chastenier, Dieter Ilg, Wolfgang Haffner und Till Brönner als Gastmusiker.
Der weltweit gefeierte Bass-Bariton Thomas Quasthoff veröffentlicht sechs Jahre nach seinem Rückzug von der Bühne als Opernsänger und acht Jahre nach seiner letzten Solo-Aufnahme ein neues Album. 
"Nice 'n‘ Easy", das am 18. Mai bei OKeh/Sony Music erscheint, ist Thomas Quasthoffs erste Produktion mit Bigband.

Er erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum, große Jazz-Klassiker mit der NDR Bigband und seinen langjährigen musikalischen Partnern Frank Chastenier (Piano), Dieter Ilg (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) einzuspielen. Als Gast mit dabei ist Startrompeter Till Brönner. Die musikalische Leitung hat Jörg Achim Keller, der auch die Songs für das Album, wie „Body and Soul“, „Cry Me a River“, „Stardust“ oder „Imagine“ für Quasthoffs einzigartige Stimme und Bigband arrangiert hat.
Nachdem sich Thomas Quasthoff 2012 von den klassischen Konzertpodien und Opernbühnen zurückgezogen hatte, widmete er sich – neben umfassenden pädagogischen Tätigkeiten – intensiv dem Jazzgesang. Besonders sein Bruder hat ihm diese Liebe schon früh nahe gebracht.
„Ich habe immer Jazz gesungen. Es war immer auch Teil meines musikalischen Lebens“, sagt Thomas Quasthoff. Und jetzt hat er sich einen Traum erfüllt – endlich eine Aufnahme mit einer Bigband.
Die Auswahl der Songs erfolgte rein nach dem Kriterium des Geschmacks der Musiker selbst und der Idee den bestmöglichen Rahmen für Quasthoffs einzigartige Stimme zu bieten: „Wir haben schlicht und ergreifend das ausgesucht, was uns gefällt. Frank (Chastenier) hat einige Stücke gefunden, die meiner Stimme einfach sehr gut liegen und die man auch gut musikalisch gestalten kann. Das waren die Hauptkriterien“, erklärt Thomas Quasthoff.
Da erklingen beispielsweise „Body and Soul“, „I’ve Got the World on a String“ (beide mit Till Brönner als Gast) oder „Too Close To Comfort“ in einer bisher unerreicht entspannten Tiefe. Dazu sagt Thomas Quasthoff: „Ich glaube, dass einige Stücke dabei sind, bei denen die Zuhörer aufhorchen werden und sagen: in dieser Lage haben wir das noch nie gehört! Und in dieser tiefen Lage klingt es natürlich auch extrem relaxt.“
Das Zusammenspiel des hochkarätigen Trios mit Frank Chastenier (Piano), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) und der renommierten NDR Bigband harmoniert auf wunderbare Weise unter der Leitung von Jörg Achim Keller.

Ein Bigband-Jazzalbum voller Leichtigkeit – Nice `n‘ Easy!


TRACKLIST:

1.     Nice 'n' Easy
2.    
Body & Soul feat. Till Bronner
3.    
But not for me
4.    
Moonglow
5.    
Cry me a river
6.    
Some Enchanted Evening
7.    
I remember you
8.     I've got the world on a string    feat. Till Bronner
9.     Stardust

10.   
Willow Weep
11.    Too close for comfort
12.    Imagine


KONZERTE (ausgewählte; die komplette Übersicht finden Sie auf seiner Webseite)

11.05.18    ELMAU SCHLOSS ELMAU
16.05.18    BERLIN |  ORANIA HOTEL   Showcase, nur mit Anmeldung
20.05.18    HILDESHEIM | JAZZTIME - Stadttheater
23.05.18    WEIMAR | Köstritzer Spiegelzelt
10.06.18    FRANKFURT/M. | ALTE OPER
18.06.18    A- GRAZ |  STEPHANIENSAAL
 03.07.18    A-WIEN | Jazzfest Wien


FLORIAN CHRISTL-   INSPIRATION    VÖ: 23.MÄRZ 2018

 

 

SONY MUSIC  

 

Florian Christl:    Mit dem Piano in den Bergen

Florian Christl, der junge Münchner Pianist und Komponist, ist auf dem besten Weg Ludovico Einaudi nördlich der Alpen Konkurrenz  zu machen.

 

Florian Christl, Pianist aus Leidenschaft und musikalischer Autodidakt, hat harmonische, melodiesatte und gefühlvolle Kompositionen für unsere Zeit geschrieben – sie sind auf seinem Debütalbum „Inspiration“ zu hören, das am 23.03.2018 bei Sony Music (Classical) erscheint.

Sein selbstproduziertes Video FLY, in dem er mit seinem Klavier vor der spektakulären Kulisse der österreichischen Alpen spielt, entwickelt sich gerade zu einem Überraschungserfolg auf youtube (Stand: Februar 2018).
Florian Christl hat nie Komposition oder Klavier studiert. Seine Musik kommt nicht aus dem Lehrsaal, sie speist sich nicht aus der Theorie. Sie spiegelt vielmehr die Leidenschaft wider, mit der er seine Musik lebt. Er setzt sich ans Klavier und schreibt Musik, wie in einen Traum für die Seele. Inspirierend, voller Liebe, Hoffnung und Sehnsucht.
In dem  Video zur ersten Single „Fly“ zeigt sich Christl Begeisterung für Musik und Natur in inspirierend schönen Bildern. Unterstützt von einem befreundeten Videoregisseur und Fotografen transportierte er sein altes Klavier in einem VW Bus an einen der schönsten Orte der Alpen: Das Hochmoor in der Nähe der Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern in Österreich.


Sein Debütalbum „Inspiration“ (VÖ: 23.3.) vereint eine Auswahl an 13 Kompositionen, die in den letzten Jahren entstanden sind. Die Hälfte der Stücke ist für Piano und Streichquintett arrangiert. 
„Musik ist für mich der Ausdruck einer Empfindung. Momente, Gefühle, Gedanken inspirieren meine Melodien. Zum Beispiel ein Spaziergang durch die Natur, ein Abend mit meinen Freunden oder dieses unbeschreibliche Gefühl in einem Traum die Arme auszubreiten und loszufliegen,“ erklärt Florian Christl.


Florian Christl arbeitete als Werkstudent bei Sony Music in München. Eine Kollegin, die eines seiner Konzerte besuchte, war derart begeistert, dass sie seine Musik für ein firmeninternes Präsentationsvideo verwendete. In der Folge wurde die Klassikabteilung von Sony Music auf ihn aufmerksam und entschloss sich zur Zusammenarbeit. Aufgewachsen ist Florian Christl in einer Kleinstadt in Bayern. Ersten Klavierunterricht erhielt er zusammen mit seiner Schwester im zarten Alter von sechs.  Seither ist das Klavier sein treuer Begleiter. Nach dem Abitur hat er Medienproduktion im heimischen Amberg studiert. Seine große Leidenschaft jedoch galt der Musik. Jede freie Minute verbrachte er am Piano. Anfang 2013 begann er seine Kompositionen zusammen mit befreundeten Musikern live aufzuführen. Die harmonischen Klangwelten aus Piano, Violinen, Bratschen, Celli und Perkussion mit ihren eingängigen Melodien berührten und bewegten das Publikum von Beginn an. Er selbst plante, organisierte und veranstaltete die Konzerte.


Ergriffen von der inspirierenden Erfahrung während des Videodrehs zu „Fly“, inmitten eines beeindruckenden Bergpanoramas Klavier zu spielen, arbeitet Florian Christl nun daran, sein Piano auf die Zugspitze zu stellen.


Das Album „Inspiration“ wurde mit einem Yamaha CFX Konzertflügel aufgenommen.

 

Florian Christl ist regelmäßig Sonntags im Münchner Lovelace-Hotel an seinem Klavier zu hören. Er wird ferner bei der diesjährigen Jazzahead-Messe in Bremen auftreten. Weitere Termine unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln dann im Mai.

 

 

TRACKLIST

1  Fly    
2  Close Your Eyes    
3  Moments    
4  Concertino    
5  Sehnsucht    
6  C'est la vie    
7  Focus    
8  Das Streben nach Glück    
9  Der grüne Ballon    
10  Geborgenheit    
11  November    
12  Glücksmoment    
13  Inspiration    

 


AL DI MEOLA- OPUS       VÖ: 23. Februar 2018

earMUSIC/ Edel      

erhältlich in den Formaten Vinyl/ CD/ digital

 

“Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Musik geschrieben, während ich glücklich war.”       (Al Di Meola, November 2017)

earMUSIC, das international agierende Rock-Pop-Label der Edel Germany GmbH, freut sich über die weltweite Vertragsunterzeichnung von Al Di Meola – dem brillanten, virtuosen Musiker, Komponisten und Arrangeur, der bereits mit 19 Jahren von Chick Corea entdeckt wurde und 1981 mit   „Friday Night in San Franciso“ gemeinsam mit Paco de Lucia und John McLaughlin eines der berühmtesten Live-Alben der  populären Musikgeschichte verzeichnen kann.

Al Di Meola ist ein Pionier im Vermischen von Weltmusik, Rock und Jazz. Sein Gespür für komplexe Rhythmusstrukturen, kombiniert mit melodischem Songwriting und faszinierenden Harmonien, war schon immer das Herzstück seiner Musik und über 40-jährigen Karriere.

Weltweite Anerkennung erreichte der Grammy-Preisträger durch seine Arbeit als Solo-Künstler, aber auch durch Zusammenarbeiten mit Frank Zappa, Jimmy Page, Stevie Wonder, Chick Corea, Paco De Lucia, John McLaughlin, Jean-Luc Ponty, Stanley Clarke, Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, Steve Winwood, Herbie Hancock und vielen weiteren. Al Di Meola hält bis heute die höchste Anzahl an Gitarrenauszeichnungen in verschiedenen Kategorien, die vom Guitar Player Magazin (USA) vergeben werden.

Mit einem Lebenslauf voller aufregender musikalischer Momente und wunderbarer Werke, findet Al Di Meola immer noch Wege, sich neuen Herausforderungen zu stellen, allerdings nunmehr mit einer entspannteren Art, Dinge zu betrachten. Während der letzten paar Jahre hat er buchstäblich neu angefangen, sowohl in seinem privaten, als auch beruflichen Leben.

 „Mit OPUS wollte ich mein Komponieren weiterentwickeln, weil ich finde, dass die Evolution dieses Teils meiner Persona mich mehr zum Komponisten/Gitarristen als Gitarristen/Komponisten macht“ – sagt Di Meola – „Trotzdem markiert dieses Album eine neue Ära meines Lebens. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich Musik geschrieben, während ich glücklich war. Ich habe eine wundervolle Beziehung, ich habe eine kleine Tochter und eine wunderbare Familie, die mich jeden Tag inspiriert. Ich glaube das hört man in der Musik.“

 

Mit seinem neuen Programm OPUS TOUR 2018 kommt der Grammy-prämierte Gitarren-Superstar Al Di Meola mit einer neuen CD im Frühling 2018 nach Europa. „Ich bete, wenn ich spiele! Musik ist eine Religion!“ und genau diese lebt Al Di Meola – seit über 40 Jahren.

 

Der mittlerweile 63-jährige Italo-Amerikaner teilte sich schon früh die Bühne mit Größen wie Stevie Wonder und Stanley Clarke, vor allem dank der Unterstützung des Pianisten Chick Corea, der ihn entdeckte und in seine Formation „Return to Forever“ aufnahm. Unaufhaltsam bahnte er sich den Weg an die Spitze, bis hin zur Aufnahme als „jüngster Gitarrist“ in die historische „Gallery of Greats“ des Guitar Player Magazins. Kein anderer Gitarrist wurde mit mehr Auszeichnungen gekürt als Di Meola. Der Ausnahmekünstler aus New Jersey zählt dabei zu den einflussreichsten Jazz- und Jazzrock-Gitarristen aller Zeiten und das zu recht, denn er ist präzise, er ist lässig und damit vor allem eins: Weltklasse. Di Meolas unverkennbarer Stil ist geprägt von einer Fusion aus Rock, Jazz, Latin und World Music. Schon bei frühesten Aufnahmen bemerkte man Di Meolas außergewöhnliche Spielgeschwindigkeit, die er im Laufe seiner Karriere noch steigern konnte. Er galt lange Zeit als der „Schnellste Gitarrist der Welt“. Bemerkenswert ist hierbei, dass Di Meola stets einen sauberen Ton bewahrt und seine Schnelligkeit nicht durch Hammering erreicht, sondern perkussive Techniken zu seinem Markenzeichen machte.

 
Tracklist
1. Milonga Noctiva: Wandering in the Dark (feat. Kemuel Roig)
2. Broken Heart
3. Ava's Dream Sequence Lullaby
4. Cerreto Sannita (feat. Kemuel Roig)
5. Notorious
6. Frozen In Time
7. Escapado
8. Pomp
9. Left unsaid
10. Insieme
11. Rebels (feat. Kemuel Roig)

 

 

Al Di Meola – Erstes Musikvideo „Broken Heart“ aus dem neuen Album „Opus“

Der Musikclip zum Titel „Broken Heart“ zeigt den Künstler, wie er den Titel ebenso gekonnt wie gefühlvoll an akustischer Gitarre und seiner Gibson Les Paul vorträgt.

„’Broken Heart‘ ist ein Stück, das ich ursprünglich etwas weniger rhythmisch für ein Orchester geschrieben habe“, sagt Al Di Meola. „Diese neue Version repräsentiert einen lyrischen Ansatz mit elektrischen Gitarren als Hauptstimme, was das Originalgefühl mit erweitertem Rhythmus kombiniert.“

Des Weiteren zeigt der Clip den Künstler beim Fotoshooting für das neue Album „Opus“, das am 23. Februar 2018 weltweit bei earMUSIC auf dem Veröffentlichungsplan steht.

 

 

2017


Céline Rudolph & Lionel Loueke- "Obsession"

VÖ: 27.10.2017    Obsessions/ Membran

 

Eine Sängerin, die Gitarre spielt. Ein Gitarrist, der singt. Ein Album, auf dem diese beiden Ausnahmetalente zeigen, dass auch in der Musik das Ganze größer als die Summe seiner Teile sein kann. Ihre gemeinsame „Obsession“ öffnet musikalische Horizonte, klingt nach Jazz-Feeling und Singer-Songwriter-Eleganz, nach Cotonou, Rio, Memphis und Berlin, nach der Leidenschaft, die Lieben muss, nach tiefen Augenblicken, nach Lebenslust, Blues und Genuss. Dieses Duo, das mindestens wie eine Band, manchmal sogar wie ein Orchester klingt, singt hier zehn herrlich spontane Lieblingslieder, mal Englisch, mal Französisch, mal aufs Fantastische Celinisch oder Lionelisch. Man meint, die Stücke nach dem ersten Hören schon immer zu kennen, dabei findet sich hier nur eine Interpretation (Caetano Velosos „O Leãozinho“), der Rest stammt aus den Federn der beiden Besessenen. Ein komplexes, diverses Album, das gleichzeitig so homogen und subtil wirkt; „Obsession“ nimmt uns in Besitz.   

 

„Die Duo-Besetzung ist die größte Herausforderung“, sagt Céline Rudolph. „Es gibt ebenso viele Risken wie Freiheiten, was genau das ist, was ich daran so sehr mag.“ Lionel Loueke nickt und ergänzt: „Céline ist nicht nur eine großartige Musikerin, sie ist ein toller Mensch und das wiederum macht ihre Musik noch stärker. Dies ist ein sehr einzigartiges Projekt, weil da keine Grenzen waren. Dabei ist die Musik, die wir spielen, nicht einfach. Auch Stücke in ungeraden Metren einfach klingen zu lassen, sie in den Flow zu bringen, ist die Herausforderung.“

 

 

 

 



Silje Nergaard


Silje Nergaard:„For You A Thousand Times“   VÖ. 13.10.2017  Okeh/ Sony

Mit „For You A Thousand Times“ hat die norwegische Jazzsängerin und Songwriterin Silje Nergaard ein Album über die einzigartige Kraft der Erinnerung geschrieben. Mögen Erinnerungen auch immer schon vergangen sein, haben sich doch die Magie – wie die Musik – Menschen über alle Grenzen von Zeit und Raum zu verbinden.
Jeder der zehn Songs auf dem Album „For You A Thousand Times“ ist eine musikalische Erzählung, in denen Nergaard vergangene Begegnungen und persönliche Erfahrungen mit mitreißenden Melodien in einem subtil arrangierten Klangpanorama gegenwärtig macht. Begleitet wird sie dabei von Andreas Ulvo (Keybaord), Audun Erlien (Bass), Sidiki Camara (Percussion), Wetle Holte (Drums und Percussion), Mathias Eick (Trompetet), Håkon Aase (Violine) und Håkon Kornstad (Saxofon).

 

 

 

 

 

 

 


Matt Bianco


Matt Bianco : „ Gravity “  

VÖ. 08.09.2017    Membran

 

Es soll Dinge geben, die mit dem Alter besser werden. Rotwein und das Selbstbewusstsein, beispielsweise, oder auch Matt Bianco. Die legendäre britische Gruppe, hervorgegangen 1983 aus „Blue Rondo a la Turk“ und benannt nach einem imaginären Sixties-Super-Agenten, ist den meisten noch mit Hits wie „Half A Minute“, „Get Out Of Your Lazy Bed“, „Whose Side Are You On?“ oder auch „Yeh Yeh“ im Ohr. Für „Gravity“, das jetzt erscheinende fünfzehnte Matt Bianco Album, hat der Frontmann, Leadsänger und Hauptsongwriter Mark Reilly eine hervorragende neue Band zusammengestellt. Gemeinsam mit dem schwedischen Saxofonisten, Flötisten und Arrangeur Magnus Lindgren, dessen neues Album gerade bei ACT erscheint, und etlichen Mitgliedern von Jamie Cullums Ensemble, will Reilly, der Mann mit der unverwechselbaren Dry-Martini-Stimme, die Jazz- und Bossa-Keimlinge aus den Anfangszeiten der Band großziehen und dabei den entspannten Swing früherer Erfolge modernisieren. Das Ergebnis ist eine energische und dennoch entspannte Kollektion zehn originärer Song-Perlen mit genug Style für alte Fans und neue Bewunderer, die möglicherweise auch Gregory Porter oder Jamie Cullum mögen,  und so viel schwerkräftiger „Gravity“ in den Arrangements und Solos, dass auch Jazzfans mitkommen, die Soul Jazz nicht nur für ein Label halten.

Aimee Mann-Tour 2017


Nach fünf Jahren hat AIMEE MANN es endlich wieder geschafft, ein Album fertigzustellen. Und im Gegensatz zu „Charmer“, das AIMEE MANN im Jahre 2012 von einer etwas rockigeren Seite zeigte, besinnt sich die Künstlerin bei MENTAL ILLNESS wieder auf ihre Wurzeln. Die (Be)-sinnlichkeit in ihren Songs ist endlich wieder da. AIMEE MANN macht da weiter, wo sie mit „Wise Up“ und dem epischen Magnolia-Soundtrack aufgehört hat.

Im Oktober kommt AIMEE MANN, die die berühmte NEW YORK TIMES einmal als ‚eine der besten Songwriter ihrer Generation‘ nannte, für drei Shows nach Deutschland.