Céline Rudolph & Lionel Loueke- "Obsession"

VÖ: 27.10.2017    Obsessions/ Membran

 

Eine Sängerin, die Gitarre spielt. Ein Gitarrist, der singt. Ein Album, auf dem diese beiden Ausnahmetalente zeigen, dass auch in der Musik das Ganze größer als die Summe seiner Teile sein kann. Ihre gemeinsame „Obsession“ öffnet musikalische Horizonte, klingt nach Jazz-Feeling und Singer-Songwriter-Eleganz, nach Cotonou, Rio, Memphis und Berlin, nach der Leidenschaft, die Lieben muss, nach tiefen Augenblicken, nach Lebenslust, Blues und Genuss. Dieses Duo, das mindestens wie eine Band, manchmal sogar wie ein Orchester klingt, singt hier zehn herrlich spontane Lieblingslieder, mal Englisch, mal Französisch, mal aufs Fantastische Celinisch oder Lionelisch. Man meint, die Stücke nach dem ersten Hören schon immer zu kennen, dabei findet sich hier nur eine Interpretation (Caetano Velosos „O Leãozinho“), der Rest stammt aus den Federn der beiden Besessenen. Ein komplexes, diverses Album, das gleichzeitig so homogen und subtil wirkt; „Obsession“ nimmt uns in Besitz.   

 

„Die Duo-Besetzung ist die größte Herausforderung“, sagt Céline Rudolph. „Es gibt ebenso viele Risken wie Freiheiten, was genau das ist, was ich daran so sehr mag.“ Lionel Loueke nickt und ergänzt: „Céline ist nicht nur eine großartige Musikerin, sie ist ein toller Mensch und das wiederum macht ihre Musik noch stärker. Dies ist ein sehr einzigartiges Projekt, weil da keine Grenzen waren. Dabei ist die Musik, die wir spielen, nicht einfach. Auch Stücke in ungeraden Metren einfach klingen zu lassen, sie in den Flow zu bringen, ist die Herausforderung.“

 

 

 

 


Silje Nergaard


Silje Nergaard:„For You A Thousand Times“   VÖ. 13.10.2017  Okeh/ Sony

Mit „For You A Thousand Times“ hat die norwegische Jazzsängerin und Songwriterin Silje Nergaard ein Album über die einzigartige Kraft der Erinnerung geschrieben. Mögen Erinnerungen auch immer schon vergangen sein, haben sich doch die Magie – wie die Musik – Menschen über alle Grenzen von Zeit und Raum zu verbinden.
Jeder der zehn Songs auf dem Album „For You A Thousand Times“ ist eine musikalische Erzählung, in denen Nergaard vergangene Begegnungen und persönliche Erfahrungen mit mitreißenden Melodien in einem subtil arrangierten Klangpanorama gegenwärtig macht. Begleitet wird sie dabei von Andreas Ulvo (Keybaord), Audun Erlien (Bass), Sidiki Camara (Percussion), Wetle Holte (Drums und Percussion), Mathias Eick (Trompetet), Håkon Aase (Violine) und Håkon Kornstad (Saxofon).

 

 

 

 

 

 

 


Matt Bianco


Matt Bianco : „ Gravity “  

VÖ. 08.09.2017    Membran

 

Es soll Dinge geben, die mit dem Alter besser werden. Rotwein und das Selbstbewusstsein, beispielsweise, oder auch Matt Bianco. Die legendäre britische Gruppe, hervorgegangen 1983 aus „Blue Rondo a la Turk“ und benannt nach einem imaginären Sixties-Super-Agenten, ist den meisten noch mit Hits wie „Half A Minute“, „Get Out Of Your Lazy Bed“, „Whose Side Are You On?“ oder auch „Yeh Yeh“ im Ohr. Für „Gravity“, das jetzt erscheinende fünfzehnte Matt Bianco Album, hat der Frontmann, Leadsänger und Hauptsongwriter Mark Reilly eine hervorragende neue Band zusammengestellt. Gemeinsam mit dem schwedischen Saxofonisten, Flötisten und Arrangeur Magnus Lindgren, dessen neues Album gerade bei ACT erscheint, und etlichen Mitgliedern von Jamie Cullums Ensemble, will Reilly, der Mann mit der unverwechselbaren Dry-Martini-Stimme, die Jazz- und Bossa-Keimlinge aus den Anfangszeiten der Band großziehen und dabei den entspannten Swing früherer Erfolge modernisieren. Das Ergebnis ist eine energische und dennoch entspannte Kollektion zehn originärer Song-Perlen mit genug Style für alte Fans und neue Bewunderer, die möglicherweise auch Gregory Porter oder Jamie Cullum mögen,  und so viel schwerkräftiger „Gravity“ in den Arrangements und Solos, dass auch Jazzfans mitkommen, die Soul Jazz nicht nur für ein Label halten.


Aimee Mann-Tour 2017


Nach fünf Jahren hat AIMEE MANN es endlich wieder geschafft, ein Album fertigzustellen. Und im Gegensatz zu „Charmer“, das AIMEE MANN im Jahre 2012 von einer etwas rockigeren Seite zeigte, besinnt sich die Künstlerin bei MENTAL ILLNESS wieder auf ihre Wurzeln. Die (Be)-sinnlichkeit in ihren Songs ist endlich wieder da. AIMEE MANN macht da weiter, wo sie mit „Wise Up“ und dem epischen Magnolia-Soundtrack aufgehört hat.

Im Oktober kommt AIMEE MANN, die die berühmte NEW YORK TIMES einmal als ‚eine der besten Songwriter ihrer Generation‘ nannte, für drei Shows nach Deutschland.